Das Einsatzhärten zählt zu den thermochemischen Verfahren.
Hierbei wird die Randschicht des Bauteiles in einem Kohlenstoff abgebenden Medium aufgekohlt und anschließend
abgeschreckt.
Die Aufkohlung erfolgt in der Regel bei einer Temperatur zwischen 880-960ºC in einem Salzbad, im Gas, im Plasma oder
in einem Pulver.
Nach der erforderlichen Haltezeit, die primär für die Einsatzhärtetiefe (Eht.) verantwortlich ist, wird
das Bauteil abgeschreckt.
Die Abschreckung muss auf den Werkstoff und die Geometrie des Teils abgestimmt sein und sollte immer so
schnell wie nötig (optimale Härte) und so langsam wie möglich (geringster Verzug) erfolgen.
Abschließend wird entsprechend der Vorgaben angelassen, und damit die gewünschte Oberflächenhärte eingestellt.